Hamburg, 8. Juli 2026. 129 Journalist:innen aus zehn Ländern haben sich für eine der vier Auszeichnungen des Ulrich Wickert Preises für Kinderrechte 2026 beworben. Nun hat Ulrich Wickert mit einer hochkarätig besetzten Jury die Finalist:innen für den Journalistenpreis ausgewählt.
Sieben deutsche Journalist:innen können mit ihren Reportagen über Verletzungen der Kinderrechte auf den Preis Deutschland / Österreich hoffen. Der Peter Scholl-Latour Preis wird für die Berichterstattung über das Leid von Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten verliehen. Die Sieger:innen werden am 10. September bei einer festlichen Gala im Allianz Forum in Berlin bekannt gegeben.
Für den Preis Deutschland / Österreich 2026 sind nominiert:
- Rebecca Barth, Tobias Dammers: „Ostukrainische Frontstädte – Kinder im Krieg“, ARD Weltspiegel
- Bastian Kaiser: „Fußball in Ecuador: Kriminelle Banden und Fußballschulen in direkter Konkurrenz“, ARD Sportschau
- Eva Eusterhus: „Kenia: Ein Schnitt ins Leben“, Welt am Sonntag
- Anna Kemper, Hannah Knuth: „Missbrauch im Turnen: Wenn ich dich sehe, muss ich kotzen, obwohl du kotzen müsstest“, Die Zeit
- Arne Perras: „Die verlorenen Kinder von Darfur“, Süddeutsche Zeitung
Für den Peter Scholl-Latour Preis 2026 sind nominiert:
- Wolfgang Bauer: „Krieg im Sudan: Die Vergessenen“, ZeitmagazinFabian Huber: „Syrien: Das Kind der Revolution“, Stern
- Mariel Müller: „Krieg im Sudan: Die vergessene Katastrophe“, Deutsche Welle TV
Den Preis International 2026 erhält Catherine Tembo aus Malawi für ihre Reportage „Underaged girls caught in sex work“ (Minderjährige Mädchen verwickelt in Sexarbeit). Die Online-Redakteurin der Tageszeitung „The Nation“ schildert, wie Drogen- und Alkoholmissbrauch junge Mädchen in ländlichen Gemeinden in die Prostitution drängt. Die 15 Moderator:innen der „Petauke Youth Bakers“ aus Sambia werden für ihre Radiosendungen mit dem Girls LEAD Award 2026 geehrt.
Weitere Informationen:
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• Antje Schröder, Pressereferentin, Tel. 040 / 60 77 16-281, presse [at] plan [dot] de


